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Die Strategie signalisiert unser Engagement.

Die Klarheit ist stets die geheime Waffe der Strategie gewesen. Aber wir dürfen uns nicht täuschen: Die Gleichheitsirrlehre ist ihrer endgültigen Verwirklichung nah. Die Differen-
zierungslehre läßt dagegen noch keine bevorstehende Konkretisierung erkennen, läuft
sogar Gefahr, zu scheitern. Diese Diskrepanz zwischen Zeit und Reife kann uns dann zum Verhängnis werden, wenn wir unsere Kräfte durch zuviel Theoretisieren vergeuden, statt
sie in ein praxisbezogenes Projekt zu investieren. Diese Diskrepanz kann uns aber dennoch von Nutzen sein, wenn wir, angesichts der vielfältigen Widersprüche der egalitären Gesellschaft, die sich bei einer einfachen Betrachtung der alltäglichen Realität anbietenden Diskussionsansätze profilieren und damit einen klaren Standpunkt vermitteln.


Die Herausforderung

Die Gleichheitsirrlehre herrscht in unserer Zeit vor. Sie ist längst kein Projekt mehr, sie
ist zum soziologischen Phänomen geworden. Wir müssen einsehen, daß die alltägliche Verwirklichung der Idee deren Wahrheit selbst schafft. Demnach könnte die Gleichheits-
irrlehre die Wahrheit der morgigen Welt sein, wenn sie zur Lebensregel oder zum Lebensbezug der Völker würde. In dieser Hinsicht versteht sich das ›Thule-Seminar‹ vorwiegend als Herausforderung. Es gebührt uns, eine höhere Wahrheit zu finden, die
mehr Substanz bedeutet, mehr innere Logik ausstrahlt, eine größere Überzeugungskraft besitzt. Dazu müssen neue Werte erfaßt und artikuliert werden.
Wir müssen also eine Alternative bestimmen, die Europa eine überzeugende, differen-
zierte Entwicklung einräumen wird, so daß an der Spezifität und an der Lebensanschau-
ung nicht mehr gerüttelt werden kann.
Zielsetzung des »Thule-Seminars« als Schule einer neuen Kultur ist die Neubestimmung des heutigen Willens zur effizienten Einwirkung aller indogermanischen Quellen auf den europäischen organischen Humanismus von morgen.
 
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