banner_adler_standard.jpg
Die Alternative zum Totalitarismus weltlicher oder judenchristlicher Prägung
                     
Hieraus folgt, daß die ›Neue Schule‹ sich gegen die Systeme absolutistischer Prägung
abgrenzen will, welche die Ideen eines Determinismus, einer einzigen Wahrheit oder
eines Monotheismus implizieren, mit denen wir den Ursprung des Totalitarismus über-
zeugend erklären können. Die ›Neue Schule‹ vertritt weiterhin die Ansicht, daß der gemeinsame Nenner all dieser Systeme im Universalismus zu finden ist, das heißt in der Gleichheitsirrlehre aristotelischen oder thomistischen, judäochristlichen oder marxisti-
schen Ursprungs.
Die Lebensanschauung des ›Thule-Seminars‹ stellt alle dogmatischen Lehren in Frage, weil sie die Mannigfaltigkeit der Welt, die kulturellen Besonderheiten sowie die ethni-
schen Unterschiede negieren, weil sie lediglich bestrebt sind, den Willen und die Spezi-
fität der einzelnen Völker in eine einzige, allumfassende, restringierende Wahrheit hineinzuzwängen. Die ›Neue Schule‹ erfaßt hinter der Krise der Kirche die noch tiefere Krise der christlichen Theologie, die ihre Widersprüche und dogmatischen Utopien nicht mehr mit der objektiven Realität und den wissenschaftlichen Errungenschaften in
Einklang zu bringen vermag.
Das ›Thule-Seminar‹ will gleichzeitig seinen Beitrag zur Schwächung der Ideologien leisten. Außer dem Totalitarismus stellt seine Lebensanschauung das in Frage, was man gemeinhin unter Reduktionslehre versteht. Freud reduziert das Verhalten auf sexuelle Verdrängungen, die Neomarxisten reduzieren u. a. die Geschichte auf die jeweils angewandte Wirtschaftslehre. Das ›Thule-Seminar‹ bekräftigt im Gegenteil, daß der
Mensch über eine für ihn wesentliche Entscheidungsfreiheit verfügt innerhalb seiner biologischen, genetischen, psychischen Strukturen sowie innerhalb seiner ökologischen Umwelt. Gerade diese Entscheidungsfreiheit ist es, die aus ihm ein Kulturwesen macht, dem mit der Bewußtwerdung auch die Überwindung seiner augenblicklichen Stufe
möglich ist.


Ökologische Alternative zum Wirtschaftsmonotheismus

Die ›Neue Schule‹ prangert die durchmerkantilisierte Gesellschaft an, deren Wertskala
auf dem sogenannten Ökonomismus beruht.
Entgegen der im Westen (also im liberalen Kapitalismus) verankerten Meinung, dieser Ökonomismus sei der Motor der Geschichte, behauptet das ›Thule-Seminar‹, daß der Mensch – und allein der Mensch – der Schmied der Geschichte war und bleibt. Auf die organische Ökonomie Bezug nehmend, beschreibt die ›Neue Schule‹ eine Alternative zu
den kollektivistisch-diktatorischen und kapitalistisch-neoliberalen Systemen.
Die Lebensanschauung der »Neuen Schule« verbietet entschieden den zum allgemeinen Grundsatz erhobenen Vorrang der Ökonomie vor der Ökologie. Ganz im Gegenteil haben wirtschaftliche Erwägungen zurückzustehen, wo Lebensgrundlagen (und zwar nicht nur
des Menschen) in gefährlicher Weise untergraben werden. Es muß künftig eine ökolo-
gische Sondergesetzgebung zur Richtschnur für alle anderen Entscheidungsbereiche werden, so daß bereits die zweifelnde Frage nach den Kosten notwendiger Maßnahmen (z.B. Eindämmung der im Prinzip irreparablen Folgen der Atomkernspaltung, Stichwort: Tschernobyl) auf dem logischen wie moralischen Index stünde. Selbstverständlich unterscheidet sich auch hier das ›Thule-Seminar‹ im Sinne der Lebensgesetze von allen vorgeblichen Umweltschützern, die in der Perversion verharren, Natur- und Artenschutz könne vor dem Menschen haltmachen (Stichwort: Migration, die nun einmal extrem unökologisch ist). Die Zukunft wird demgegenüber nur mit einem ganz neuen ökologi-
schen Bewußtsein möglich sein, das sich streng nach dem naturgesetzlichen Ordnungs-
prinzip richtet.


Alternative Geschichte

Das ›Thule-Seminar‹ bekräftigt also das Recht eines Volkes auf Verschiedenheit, das heißt das Recht darauf, seine ethnischen Besonderheiten zu wahren. Dies führt uns einerseits
zu einer Untersuchung und Neuentdeckung unserer Herkunft, andererseits zu einer neuen Bestimmung der europäischen Werte, der Lebensanschauung sowie der indogermanischen Erkenntniskraft. Die ›Neue Schule‹ will in der Tat die ethnischen, historischen, kulturel-
len und mythologischen Strukturen der indogermanischen Welt bis zum Ursprung zurück-verfolgen.
Das ›Thule-Seminar‹ betont nämlich, daß die Geschichte keineswegs das Anderswo der Welt ist. Die Geschichte ist vielmehr das Vorher der Welt, das zur besseren Erfassung
ihrer Formen, ihrer Werte und ihres Nachher beiträgt. Die Geschichte ist weder ein
Schaufenster noch ein Museum. Sie ist vielmehr Interaktion zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem. Sie vermag über die Zukunft zu spekulieren, solange das betreffende
Volk seine genetische Substanz nicht modifiziert hat. Die ethnokulturelle Zerrüttung hingegen ist es, die zur endgültigen Zerstörung der Generationsfolge führt.


Alternative zum Universalismus

Das ›Thule-Seminar‹ vertritt den Standpunkt, daß der Sinn des Lebens und der Geschichte einzig in den Handlungen gründet, die von beiden gelenkt werden. Der Wille drückt dem Leben seine Richtung in dem gleichen Maße auf, wie er der Geschichte seinen Sinn aufdrückt. Schon ein stärkerer Wille, ein mutigeres Unternehmen oder eine kühnere Idee vermögen der Geschichte einen anderen Verlauf, eine andere Entwicklung, einen anderen Sinn zu verleihen. Dies impliziert ein Aufeinanderbeziehen von Mensch und Wahrheit, von Mensch und Volk (das heißt auch Milieu und Kultur). Dieser Denkprozeß ist also insofern geboten, als der völkische Pluralismus einen Pluralismus sowohl der Werte als demzufolge auch des Wahrheitsbegriffs voraussetzt.
Daraus geht hervor, daß der Wahrheitsbegriff eines Volkes in keiner Weise maßgebend für ein anderes sein muß: Unterschiedlichen psychischen Anlagen entsprechen unter-schiedliche Auffassungen der Welt, Auffassungen des Menschen in dessen Beziehung zum Kosmos, Auffassungen des Lebens in seinen einzelnen Äußerungsformen, Auffassungen
des Todes hinsichtlich seiner Sanktionen.
Während die Gleichheitsirrlehre das Absolute und Universelle bezweckt, legt die
Lehre der Verschiedenheit (Ethno- oder Genokratie) grundsätzlich Wert auf das Konkrete und das Besondere. Während die Gleichheitsirrlehre verbindet und vereinheitlicht, will
die Differenzierungslehre die Identität und die Spezifität hervorheben. Während die
Gleichheitsirrlehre zusammenballt und plant, ist die Differenzierungslehre auf eine
Strukturierung und Autonomie bedacht. Der Wahrheitsbegriff innerhalb der Gleichheits-irrlehre ist starr und monomorph, in der Lehre der Verschiedenheit lebendig und poly-
morph. Der erste ist ideologisch (die Idee überschattet den Menschen), der zweite organisch (der Mensch behält den Vorrang).


Alternative Kultur: ein Humanismus ethnokultureller Prägung

Unsere Epoche ist eine Massenepoche, wo alles gleichwertig ist, eine anonyme Gesell-
schaft vereinzelter Menschen, also Individuen. Die Gleichheitsirrlehre ist dabei, in den Massen eine Konsumgesellschaft zu produzieren, die Konrad Lorenz zu dem Ausspruch bewogen hat, daß sie den ‚Wärmetod‘ übertrage, indem sie angesichts besagter Gleich-
wertigkeit die Resignation, die Gleichgültigkeit (und das bedeutet: Wertlosigkeit) und die  allgemeine Sterilität hervorruft und begünstigt.
Die von der »Neuen Schule« angekündigte Epoche ist eine Epoche der Völker mit ausgeprägter Hierarchisierung; mit anderen Worten: die spezifische Gesellschaft zu sich selbst gekommener Menschen – der Personen. Denn die Lebensanschauung der Differen-
zierungslehre (Ethno- oder Genokratie) läßt einen Humanismus aufkommen, der sich als einziger weder seiner Privilegien noch seiner Rechte zu schämen braucht: Er entspricht dem Leben, seiner Mannigfaltigkeit und seiner als Grundsatz hingestellten Ungleichheit; und er zieht aus dieser Ungleichheit die einzige Würde, die nicht unter den Schwächen
und den oft einander widersprechenden Moralvorschriften zu leiden hat; das ist die
Würde des innerhalb einer Hierarchie aufgefaßten Menschen, der seine Identität wahren und sich aufgrund seines Charakters gegen andere Menschen abgrenzen kann. Und dies ist logischerweise der einzige Humanismus, der nicht unter irgendeiner metaphysischen
Fiktion zu leiden hat, weil er organisch ist, weil er sich auf die Lebensgesetze stützt: nämlich auf das Volk.


Die strategische Alternative


Das ›Thule-Seminar‹ ist ein Verein für intellektuelle Kommunikation und Synthese, dessen Zielsetzung der Neubestimmung der europäischen Werte gilt, und zwar auf einer metapo-
litischen Ebene des Denkens. Ein etwaiges politisches Verhalten unsererseits oder eine Beziehung zu einer politischen Vereinigung jeglicher Art ist demzufolge ausgeschlossen. Unser Handeln ist lediglich eine Strategie der kulturellen Auseinandersetzung, eine Anwendung des Denkens und eine Aktualisierung der Idee.
Das ›Thule-Seminar‹ ist eine Art Katalysator, indem es die geistige Verwandtschaft einzelner Menschen auf ein bestimmtes, gemeinsames Ziel ausrichtet. Zur geistigen Bindung kommt eine menschliche hinzu, die aus dem gewöhnlichen Beitritt ein Engage-
ment machen kann. Dies erfordert allerdings, daß Zusammenhalt, Gemeinschaftssinn und Parität im Sinne der organischen Demokratie  die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb des Seminars bestimmen.
Das ›Thule-Seminar‹ entwickelt ein vollkommen neues Konzept, welches zunächst eine globale weltanschauliche Kritik der Gleichheitsirrlehre bewirkt. Diese Kritik ist insofern notwendig, als sie die Analyse untermauern, eine Mäeutik konzipieren, eine Handlungs-
weise bestimmen und eine Strategie anwenden wird. Dies soll auf einer zweiten Stufe zur Entfaltung einer Alternative führen. Die damit verbundene, neue Bestimmung der kulturellen Werte wird das Aufkommen eines neuen Lebensstiles, einer neuen Welt, eines neuen Schicksals ermöglichen, eines Schicksals im Spenglerschen Sinne, wonach unser
freier Wille unser Schicksal sei. Das ›Thule-Seminar‹ will zunächst die Bewußtwerdung
der volklichen Identität anregen, die zu einem besseren Erfassen und Verständnis des Menschen verhilft. Robert Ardrey sagt in diesem Zusammenhang, daß wir nach einer Identität streben wie eine Pflanze nach dem Licht.
 
ideen_kanonen.tif
balken_das_ts.tif

1  2  3  4