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Ja, wir haben recht!
(Prof. Dr. Pierre Vial)
Unsere größte Stärke liegt darin, daß unsere Weltsicht darauf beruht, die Wirklichkeit in Rechnung zu setzen. Es geht hierbei um Geopolitik. Im Unterschied zu anderen beruht unsere Vorstellung von Identität auf einer ethnischen Grundlage. Die Welt entwickelt sich dabei derart, daß diese unsere Sichtweise täglich bestätigt wird.

Greifen wir ein besonders spektakuläres Beispiel heraus: In der Nacht vom 6. zum 7. März dieses Jahres wurden in Nigeria drei Dörfer von Männern des muslimischen Tulani-Stammes angegriffen. Diese kamen, um eine alte Rechnung mit dem christlichen Berom-Stamm zu begleichen, nachdem im Januar mehrere Massaker mehr als 300 Tote unter den Tulani gefordert hatten. Es folgte nun „eine Welle organisierter und brutal durchgeführter Morde“ (Le Monde, 10. März 2010). Die Angreifer gaben kein Pardon: „Sie waren zu mehreren Hunderten mit Haumessern, aber auch mit automatischen Waffen ausgerüstet.“ Die Tulani feuerten Schüsse ab, um die Bevölkerung aus den Häusern heraus zu locken. Dann begann das Morden, bei dem weder Frauen noch Kinder verschont und die Häuser niedergebrannt wurden.

Die Sicherheitskräfte, die eigentlich solche Massaker verhindern müßten, tun nichts dergleichen. Zum einen, weil sie damit beschäftigt sind, sich alles unter den Nagel zu reißen, was sie bekommen können, zum anderen, weil „die Armee vor allem von Elementen dominiert wird, die aus dem muslimischen Norden des Landes kommen, während die örtliche Polizei im Wesentlichen den christlichen Berom angehört.“

Tatsächlich kam selbst Le Monde nicht umhin festzustellen, daß die anscheinend religiösen Ursachen des Konfliktes in Wahrheit ihre Wurzeln in ethnischen Auseinandersetzungen in einem Land haben, das aufgrund der multiethnischen Zusammensetzung seiner Bevölkerung zu keiner Stabilität gelangen kann.

Seit zehn Jahren folgt so ein Massaker dem anderen: Im Jahr 2001 gab es 1000 Tote, im Jahr 2008 zwischen 400 und 600, wobei niemand die genauen Zahlen nennen kann. Dies wird sicher so weitergehen. Die beste Quelle zum Verständnis der Voraussetzungen und Abläufe der ethnischen Auseinandersetzungen in Afrika ist die Zeitschrift L’Afrique réelle. Dieses von Bernard Lugan begründete Magazin, das zum Bedauern vieler Leser eine Zeitlang sein Erscheinen eingestellt hatte, kann jetzt in einer modernisierten Aufmachung mit monatlich 16 Seiten und zahlreichen vierfarbigen Karten  wieder im Weltnetz aufgerufen werden. In jeder Ausgabe gibt es ein aktuelles Thema (so etwa im Januar die ethnischen Konflikte in Guinea) und ein umfangreiches Dossier. Die Kontaktadresse lautet:

www.bernard-lugan-com.

Wir haben uns für eine klare Erkenntnis der Dinge und für die daraus abzuleitenden Konsequenzen des Handelns entschieden. Wir wissen, daß Überzeugungen niemals auf dem Altar zeitbedingter und zudem illusorischer Interessen geopfert werden dürfen. Im Klartext heißt dies, daß wir jeden Kompromiß, jeden Opportunismus ablehnen, der uns unter dem Vorwand angedient wird, daß unsere Ideologie uns jede Aussicht auf ‚Erfolg‘ verbauen würde. Welchen ‚Erfolg‘ denn? Vielleicht einen, der darin besteht, unsere Seele für ein Linsengericht zu verkaufen, oder dafür, daß wir von denjenigen toleriert werden, die an allen Schalthebeln der Macht sitzen und verlangen, daß man seinen Nacken vor den Dogmen der ‚politischen Korrektheit‘ beugt, um der Verteufelung zu entgehen?

Überall in Europa finden heute kritische Leute zu uns, die sich für den Weg ohne Umkehr, den Weg der Ablehnung der herrschenden Meinungsdiktatur entschieden haben. Sie wenden sich von einem Philistertum ab, das letztlich nur zu einem Verrat der hehren Ziele und der Kämpfe ihrer eigenen Jugend führt. Man darf natürlich kein ‚Extremist‘ sein, wenn man sich einen Klappsitz im Demokratiezirkus ergattern möchte. Welch eine bedauernswerte Entartung ist dies doch, die nur Verachtung hervorrufen kann! Und die doch auch diese Renegaten nicht davor bewahrt, rundweg Parias für jene zu bleiben, die sie zu täuschen vermeinen, wenn sie ihnen in einem Gewand der Achtbarkeit gegenübertreten, das doch allein dazu dienen soll, ihnen die Türen zu feisten Karrieren zu öffnen.

Wir geben uns keinen Illusionen hin: Wir haben uns entschieden — und dies für immer ―,  im Lager der Verfemten zu sein. Wir finden uns hier zusammen, da dies der einzige Ort ist, wo man Männern und Frauen begegnet, die unserer Achtung wert sind.
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