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Die grausame Bibel
(Dietrich Schuler)
Die endlose Folge von Bibelzitaten, die jeweils brutalste Kriegs- und Beutezüge des ›Auserwählten Volkes‹, eine ununterbrochene Reihe von Gräßlichkeiten, Blutbädern, Perversitäten und Gaunereien enthalten, sind nicht nur für weiche Gemüter fast unerträglich. Und erschüttert steht man am Ende vor dem Fazit: Ja, dies alles steht tatsächlich drin in der ›Heiligen Schrift‹. Aber noch erschütternder und quälender ist die Frage: Wie war und ist solches möglich, wie konnte ein solch bluttriefendes Erzeugnis
zum ›Buch der Bücher‹ und zur angeblichen Grundlage der europäischen Kultur hochstilisiert werden?



Falsche Religionsdeutungen und Verkennung des Wesens europäischer Kultur

Es soll bereits weit über eine Milliarde Bibeln in mehr als tausend Sprachen geben. Jede Stelle darin ist unzählige Male kommentiert worden, jeder Satz hat seine genaue Regis-
trierung durch die Namen der ›Propheten‹ und die Zahlenfolge ihrer Aussagen, ob wahr oder erfunden. Und dennoch behielt dieses Buch von Jahrhundert zu Jahrhundert seinen ›Heiligenschein‹. Wenn dies aber trotz aller Scheußlichkeiten seines Inhalts, trotz der handgreiflichen Lügen und fantastischen Geschichtsklitterungen so ist, dann fragt man
sich, ob menschliche Vernunft etwa nur ein leerer Begriff ist. Denn längst liegt ja die
Bibel nicht nur in einem für die breiten Massen unverständlichen Griechisch oder Latein vor, sondern auch in den Volkssprachen, so daß sie jeder lesen kann. Auch wenn man einwendet, daß ja immer nur wenige wirklich lesen und die meisten keine Ahnung von Buchinhalten haben, ändert das an dem niederschmetternden Endergebnis nichts.
Daraus ergibt sich, daß letztlich nicht entscheidend ist, was jemand sagt, sondern wer
es sagt und wie. Dieser ›Wer‹ ist in diesem Falle die Bibel. Und sie ist alt. Alt wird meist mit ehrwürdig verbunden. Wurde sie nicht von zahllosen Theologengenerationen als Ausdruck absoluter ewiger Wahrheit gepriesen?
„Auch der Moder adelt“, sagt Nietzsche. Und dieser Altersbonus wirkte durch die Jahrhunderte wie eine Droge. Da wuchs ein Nimbus, der alles vernünftige Nachdenken und allen gesunden Menschenverstand entmachtete. Gewiß, viele Millionen Bibelleser mögen über manche besonders krasse
Stelle des ›Buches der Bücher‹ gestolpert sein, sie waren darob verblüfft, reagierten da
und dort konsterniert und verständnislos. Aber bei den meisten Christen siegt immer wieder die Wirkung des Numinosen (Unbegreiflichen), der Glaube an die höhere Weisheit einer ›Heiligen Schrift‹ und ihrer angeblich göttlichen Eingebungen.
„Meine Wege sind
nicht eure Wege“
. Klein und verzagt, aber letztlich bereitwillig, zweifelt der Christ an
aller Menschenvernunft und ergibt sich ›freudig‹ einer Lehre, die ihm am Ende ein paradiesisches Jenseits verheißt, das ihn aller Beschwernisse enthebt.
In der Verbreitung eines magischen Fluidums (persönliche Ausstrahlung) waren die hebräischen ›Propheten‹ und Märchenerzähler unübertroffene Meister. Das Alte
Testament ist ein integrierender Bestandteil der christlichen Bibel mit ungeheurem
Einfluß insbesondere in der angelsächsischen Welt. Das Christentum ist somit ein
Judäochristentum und daher untrennbar mit der mosaischen Religion verknüpft. Dies
ist von ungeheurer welthistorischer Bedeutung und steht in unmittelbarem Zusammen-
hang mit der heutigen Lage.
Sind alle diese im Namen ›Gottes‹ und des Herrn Zebaoth verübten Greueltaten und die abenteuerlichen Behauptungen von ›Propheten‹, die diesen ›Herrn Herrn‹ oft wie einen Laufburschen für ihre undurchsichtigen Zwecke gebrauchen, anders zu ertragen, als durch eine sarkastische Kommentierung, welche die Seele schützt und befreit? Dies angesichts
der Tatsache, daß wir nun doch immerhin schon einige Jahrhunderte umfassender wissenschaftlicher Erkenntnisse auf allen Gebieten hinter uns haben und angesichts der geschichtlichen Erfahrung, daß dieser Bibelgott schon millionenfach für die konträrsten
und übelsten Zwecke bemüht und instrumentalisiert wurde? Wir werden nicht sagen ›mißbraucht‹, denn kann man einen nichtexistenten Gott, wie ihn die Bibel orientalisch märchenhaft und allzumenschlich schildert, wirklich mißbrauchen?
Dies führt zunächst zu dem Schluß, daß die Bibel über viele Jahrhunderte leider viel
zu ernst genommen wurde, und dieses Faktum enthält eine entsetzliche Tragödie. Nun
aber ist das Judäochristentum in unerhörtem Maß geschichtswirksam geworden. Das Alte Testament bildet einen integrierenden Bestandteil der christlichen Bibel. Gerade in jüngster Zeit ist es auffallend, daß die gleichgeschalteten Medien häufig von den
›jüdisch-christlichen Grundlagen unserer Kultur‹ reden, sofern Europa überhaupt einmal durch den multikulturellen Nebel hindurch noch eigene Konturen gestattet werden.
Früher war da immer nur von ›christlicher Kultur‹ und vom ›christlichen Abendland‹ die Rede. Und in diesem Zusammenhang ist dies auch durchaus logisch, denn das Christentum wurzelt im Judentum. Das Christentum ist also vom Judentum abhängig, aber das Ju-
dentum nicht vom Christentum, es sei denn indirekt. Dies deshalb, weil die heutige jüdische Weltstellung ohne fast 15 Jahrhunderte ›christliches Abendland‹ gänzlich undenkbar wäre. Mit der Übernahme des Christentums durch Europa aber war diese Stellung vorprogrammiert, und dies hängt eng mit dem ›induzierten Irresein‹ durch eine jahrtausendealte kombinierte Wüstenreligion zusammen.
Es ist nun von ganz wesentlicher Bedeutung für alle Erdenzukunft, insbesondere für
die weiße Menschenart, die sich bereits in der demografischen Todesspirale dreht, aus
der im wahrsten Sinne heillosen Verwirrung herauszufinden, die alles Reden über Religion kennzeichnet. Eines ist sicher: Wenn die im AT niedergelegte mosaische Lehre und Welt-
sicht Religion ist, dann besitzt das Judentum die rassebezogenste Religion, die überhaupt gedacht werden kann. Daran kann nach der Überfülle von Beweisen, die man in der ›Heiligen Schrift‹ findet, gar kein Zweifel mehr bestehen, die es bei wirklichen Kennern
der Bibel ohnehin längst nicht mehr gab. Denn all das steht, um es zu wiederholen,
wirklich darin, wobei die fragwürdige Entstehungsgeschichte der Bibel und die zahllosen, etwas voneinander abweichenden Übersetzungen letztlich gleichgültig sind. Und hier werfen wir sogleich die zunächst unbeantwortete Frage voraus:  Ist gerade dieser rasse-
bewußte Grundcharakter des Mosaismus, die Tatsache, daß für den Juden der Nächste immer nur der Volksgenosse bedeutet und sonst nichts, das Geheimnis des Überlebens
des Judentums in Jahrtausenden der Diaspora, hebräisch der Galuth? Und in Sonderheit
das Geheimnis der jüdischen Weltdominanz in geistiger, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht zu Beginn des 21. Jahrhunderts, die nur Narren bestreiten können?


Die Verheerungen durch den christlichen Religionsbegriff

Wenn also das Judentum eine rassebewußte Religion besitzt, dann muß es sich bei diesem um eine ›Rasse‹ oder zumindest um ein Volk handeln, das fast immer international
postiert war. Zwar kann man bei den Juden die verschiedensten anthropologischen Typen entdecken ― die Hebräer bilden also ein Rassengemisch mit einem bestimmten Kern wie andere Völker ― aber in den Jahrhunderten des Ghettodaseins vollzog sich eine intensive Engzucht unter ihnen, so daß sich Juden meist sofort erkennen, wir also etwas ungenau
von einer ›seelischen Rasse‹ sprechen können.
Es ist nun bezeichnend, daß im Laufe der Geschichte des Antisemitismus und im Zuge
der zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen Juden und Nichtjuden die ersteren sich stets erfolgreich damit tarnten, das Judentum sei ja ›nur‹ eine Religion, und schon von daher könne von irgendwelchen Herrschaftsbestrebungen überhaupt keine Rede sein. Geschickt wurde dabei auf christliche Befindlichkeiten spekuliert und die Tatsache, daß eben die Europäer seit 1000 Jahren oder schon seit der Antike ausschließlich die christli-
che Spielart als Religion schlechthin betrachteten, so daß Religion und Christentum praktisch Synonyme wurden. Wer also ›religiös‹ war, wer sich religiös äußerte, erhielt im kollektiven Unterbewußtsein sofort den vorauseilenden Bonus absoluter Unschuld. Vor allem galt es als ausgemacht, daß Religion mit Politik nicht das Geringste zu tun habe, ja, daß diese beiden Begriffe die größten nur denkbaren Gegensätze bildeten, da doch Politik als Teil der Tätigkeit in einer an sich schon verworfenen Welt tief unter allem auf das Jenseits gerichteten religiösen Gebaren stehe. Das Christentum wurde so zum idealen Tarnungsgelände des Judentums und jeder Art politischer Heuchelei, wenn sie sich
religiös bemäntelte, da alles Religiöse christlich mißverstanden, d. h. in weltabgewandte jenseitsselige Ferne gerückt wurde. Dieses Christentum ist also seinem Wesen nach welt-
flüchtig und naturwidrig, eine Predigt des Todes, gerade weil und obwohl es ständig vom jenseitigen Leben redet. Es hat den Sexus, diesen ewigen Lebensspender suspekt ge-
macht, die edelste Erotik beargwöhnt und die Erde selbst als Jammertal in nächste Nähe
zu Teufel, Hölle und Verdammnis gerückt. Davon künden der Zölibat, das Mönchswesen
und vieles andere.
Diese Religion ist im Kern unkämpferisch und weibisch, quietistisch und entsagend, und sie mußte im Laufe der Zeit zu jener fürchterlichen Entmännlichung führen, deren trau-
rige Zeugen wir heute sind. Der Niedergang Europas und seiner überseeischen Ableger war durch den Import des Christentums unweigerlich vorprogrammiert wie aber auch die Vorherrschaft des Judentums, was noch näher zu bestimmen sein wird. Denn wie soll eine große Kultur bestehen, deren höchste sittliche Forderung im ewigen Verzeihen und in der Feindesliebe gipfelt, deren Gott ein fremder ist, welcher angeblich ohnedies das Kleinste wie das Größte ›allmächtig‹ vorbestimmt hat? Das Furchtbare am Christentum besteht in der kolossalen Täuschung, die es in die Welt gebracht hat. Immer noch im Gewand der Liebe und des Mitleids gesehen, hat es tatsächlich die Übel und Schmerzen des Daseins nicht verringert oder gelindert, sondern durch sein falsches
Gottes- und Menschenbild entscheidend vermehrt. Denn nach seinem eigenen Verständnis ist diese Welt ja gänzlich unwichtig und verblaßt angesichts einer imaginären ›Ewigkeit‹
zu wesenlosem Schein, so daß an ihrer Erhaltung gar kein echtes Interesse bestehen kann. Durch diese Grundeinstellung wurden im Laufe vieler Jahrhunderte oft Unzählige gerade der besten und edelsten Arier von einer positiven Umgestaltung des irdischen Daseins ab-
gehalten. Ein heiles, gesundes,quellfrisches Leben geht gegen die allererste Nützlichkeits-
erwägung des Christentums, und entsprechend sieht die Welt heute auch aus. Faktisch ist durch diese Religion keine auch der größten Gräßlichkeiten auf dieser Erde verhindert worden, und sie lebt wesentlich von Katastrophen, Not- und Mißständen.

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