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Geschichte ― anthropologisch
(Dr. med. habil. August Vogl)
Die Weltgeschichte befaßt sich mit allen Äußerungen menschlichen Strebens und Wirkens, mit Politik, Krieg, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, nur gewöhnlich nicht
mit dem wichtigsten Gegenstand, nämlich mit dem Menschen selbst, der es treibt, kämpft, baut, erfindet und deutet. Sie läßt Kulturen entstehen und vergehen,
erklärt aber nicht die Ursachen dafür. Diese können aber nur in der Beschaffenheit der jeweiligen Kulturträger liegen, in ihren geistigen und körperlichen Eigenschaf-
ten, die sie zu bestimmten Zeiten zu bestimmten Taten befähigten, kurz in ihrer jeweiligen Rassenzugehörigkeit.
Die Geschichte erklärt ― um nur zwei Beispiele zu nennen ― nicht, warum in der rund 3000jährigen Geschichte Griechenlands nur die Epoche zwischen 600 und 200
v. d. Z. überragende Bedeutung erlangt hat, obwohl nach ihrer Ansicht dort immer dieselben Griechen gewohnt haben sollen, was aber eben nicht stimmt. Denn die Griechen der großen Zeit waren rassisch ganz anders beschaffen als die vorherigen, die späteren und die heutigen. Umgekehrt erklärt sie nicht, wieso sich die Juden über 3000 Jahre hinweg als einziges Volk aus der Antike in ihrer Identität und Reli-
gion bis heute in bemerkenswerten Dokumentationen bis zur Neugründung ihres Staates nach 1800 Jahren erhalten haben. Es war nur durch ihre religionsgebundene Rassentreue möglich gewesen, die sie bis heute in ihrer Substanz unverändert
erhalten hat. Namen und Sprachen besagen in der Geschichte allein wenig. Sie werden abgegeben und übernommen. Es kommt nur auf die Substanz an, der
Anstrich zählt wenig, ja täuscht oft nur.
Es ist verständlich, daß man das Schlüsselwort zur Weltgeschichte ― Rasse ―
heute nicht gerne hört. Die Europiden, vorzüglich die Angelsachsen, Engländer und Amerikaner, aber auch die Spanier, Holländer und Franzosen, erinnern sich ungern ihrer kolonialen Vergangenheit, der Mißachtung, Unterdrückung und Vernichtung
von ›Farbigen‹ (Negern, Indianern, Indonesiern, Australnegern), und die Deutschen verdrängen gleicherweise gerne ihre mit Rassebegriffen verquickte NS-Vergangen-
heit, obwohl die eugenischen Gesetze bereits vor der NS-Machtergreifung bis zur Gesetzesreife ausgearbeitet worden waren, entsprechend gleichen Gesetzen in
vielen anderen Staaten. Die Judenpolitik wurde nicht eugenisch begründet. Wenn man einerseits von jenem Volk, dessen Existenz auf der religionsgebundenen
Rassentreue beruht (was es verständlicherweise nicht an die große Glocke hängt, ja sogar nach außen leugnet, aber konsequent übt) gelernt hätte, und andererseits
das Angebot nach dem Frankreichfeldzug, dem jüdischen Volk bei der Errichtung eines Nationalstaates in Madagaskar zu helfen, womit auch die vom Zionismus gewünschte Trennung der Volkskörper zu erreichen gewesen wäre, angenommen worden wäre, wäre der zweite Weltkrieg wahrscheinlich vor Eingreifen der USA beendet gewesen, und heute wäre der Nahe Osten kein Pulverfaß.
Die Hominisation reicht bis in die Tertiärzeit zurück, wie die Funde von Geröll-
werkzeugen beweisen. In den klimatischen Wellen der Glazial- und Interglazial-
zeiten im Verlauf von 600 000 bis 1 000 000 Jahren sind dann immer wieder neue, menschenähnlichere Formen entstanden und wieder verschwunden, ein rechtes Rassengären in Richtung fortschreitender Zerebration. Der ersten Interglazialzeit gehören der Sinanthropus- und Heidelberger Kreis an, der zweiten der Steinheimer Kreis und frühe Präsapiensprägungen, der dritten der Neandertaler, der in verschie-
denen Stämmen von etwa 150 000 bis 50 000 weite Gebiete Afrikas, Eurasiens und Australiens bewohnt hat. Die vierte und bisher letzte Eiszeit begann vor etwa
100 000 Jahren und endete vor 30 000 bis 15 000 Jahren. Hier eine Zäsur zu setzen fällt aber schwer. Sie hält vielleicht heute mit einer gelinderen Zwischenzeit noch an. Ziehen sich die Gletscher noch zurück, oder beginnen sie schon wieder zu wachsen? Beides wird behauptet. Jedenfalls sind die Polkappen der Erde noch mit gewaltigen Eisschilden bedeckt, die noch abschmelzen mögen, aber vielleicht schon eine fünfte Eiszeit einleiten. Wir befänden uns dann in der vierten Interglazialzeit, welcher die heutigen drei Hauptrassen, die europide, die mongolide und die
negride mit vielen Unterrassen und Mischungen angehören.
Als zu Beginn der vierten Eiszeit mit zunehmender Eisbildung der Meeresspiegel sank, Schelfgebiete am Rand der Kontinente auftauchten und sie ein breiter Eis-
riegel, der sich über den Norden und Nordwesten Eurasiens schob, vom übrigen Kontinent trennte, müssen dort streifende Präsapiensgruppen eingeschlossen
worden sein. Der warme Golfstrom hielt die Küsten der Schelfgebiete bis weit in
den Norden offen. Wild und Fische boten Nahrung. Hier, besonders im Gebiet der heutigen Nordsee
(Abb. 1), lebten diese Menschen Jahrzehntausende isoliert und waren einer extremen Züchtung auf ein rauhes, unwirtliches, feuchtes, nebel-
reiches, sonnenarmes Klima unterworfen, was einerseits zur Depigmentation und andererseits zur Bildung großer körperlicher und geistiger Fähigkeiten führte.
(Auf diese Zusammenhänge ist in einer früheren Arbeit hingewiesen worden.)
Mit dem Abschmelzen der Gletscher stieg der Meeresspiegel und begann die
Schelfgebiete allmählich immer mehr zu überfluten. Im Laufe von Jahrtausenden
ging immer mehr Land verloren. Im Nordwesten Europas entstand die Nordsee. Gleichzeitig schmolz aber auch die Eisbarriere ab, und die zunehmend zusammen-
gedrängt gewesenen Menschen konnten sie jetzt überwinden und den Kontinent besiedeln. Den dort möglicherweise noch lebenden Neandertalern waren sie überlegen und haben sie wohl rasch ausgerottet. Als klimatisch günstigster Raum boten sich zuerst die Gebiete zwischen dem abtauenden Eisgürtel und den noch vereisten Pyrenäen an, also das heutige Südfrankreich und Nordspanien. Vom Druck unmittelbarer Not befreit, in wildreichen und sonnigen Gefilden, entfalteten diese depigmentierten Menschen, deren eine Art nach einem dortigen Fundort Cro-
Magnon genannt wurde, erstaunliche Kunstfertigkeiten und schufen die Höhlen-
malerei. Diese werden in die Zeit zwischen 35 000 und 15 000 datiert. Nach den Bildern kannten sie Flöte und Tanz. Das setzt bereits eine vollkommene Sprache voraus. Daß die Cro-Magnon-Menschen bereits depigmentiert waren, darf man aus Schädel-, Skelett- und Mumienfunden auf den Kanarischen Inseln schließen. Sie zeigen die Knochenmerkmale dieser Rasse und gleichzeitig wohlerhaltenes, gold-
farbiges Haar. Die ersten spanischen Eroberer der Inseln beschreiben die damaligen Kanaren, die seit urdenklichen Zeiten dort wohnten, als weißhäutig, blond und blauäugig. Seither hat sich dort eine mediterrane Mischbevölkerung ausgebreitet. Auch die weitere Geschichte unseres, aber auch der übrigen Kontinente, wird bestimmt durch aufeinanderfolgende Landverluste an den Schelf gebieten, haupt-
sächlich der Nordsee. Sie nötigten die Europiden, wie wir jetzt die depigmentierten Menschen nennen dürfen, immer wieder zum Abwandern. Sie stellten gewiß von Anfang an keine ganz einheitliche ›weiße‹ Rasse dar, sondern zeigten Verschieden-
heiten der Gestalt und Gesichtsbildung sowie der Haarfarbe von weißblond bis
rötlich und der Augenfarbe von hellblau bis grau und grünlich. Die Depigmentation war nicht überall gleich weit verlaufen. Allmählich zu Stämmen und Volkschaften wachsend, festigten sich solche Eigentümlichkeiten und führten zu Unterrassen.
Bald werden auch Mischungen mit anderen Rassen eingetreten sein, wie man es selbst mit den Neandertalern gefunden zu haben glaubt, die ja auch schon Men-
schen mit Kleidung, Werkzeugen und Totenbestattung waren.
Die übrige Erde war nicht menschenleer, vielleicht nur von einigen Zehntausend Jägern und Sammlern durchstreift, doch in ihren nutzbaren Gebieten leicht aus-
gelastet. Ökologische Lücken hat es immer nur über kurze Fristen gegeben. Neben den Europiden gab es damals die Negriden und Mongoliden, Sammelbegriffe für
mehr oder weniger abweichende Unterrassen, wie sie sich in Mischungen und Isolie-
rungen bilden. Je älter eine Rasse ist, um so gefestigter scheint ihr Gengefüge. Bei Kreuzungen zwischen zwei Rassen schlagen deshalb immer die Merkmale der älte-
ren durch. Sie bleiben auch in den nachfolgenden Generationen zunehmend domi-
nant. Kinder und deren Nachkommen aus Verbindungen zwischen Europiden und Negriden zeigen hauptsächlich Merkmale der Negriden, zwischen Europiden und Mongoliden hauptsächlich jede der Mongoliden, zwischen Mongoliden und Negriden hauptsächlich jene der Negriden. Erst öftere Einkreuzungen europiden Blutes
nähern die Mischlinge der europiden Rasse an. Daraus darf man schließen, daß von den heute lebenden drei Hauptrassen und ihren Unterrassen die negrid bestimmten die ältesten, die europid bestimmten die jüngsten darstellen.
Die Negriden tragen, obwohl auch sie durch wechselnde Umwelteinflüsse aus den dunkelpigmentierten, kleinwüchsigen Präsapiens ― zu den heutigen vielfach hoch-
gewachsenen Formen umgestaltet wurden, ursprünglichere Merkmale der Homini-
sationsphasen als die Europiden, die im Evolutionsmaßstab erst jüngst ihre Depig-
mentation und Körperbildung erfahren haben. Die Mongoliden sind ebenfalls aus
den dunkelpigmentierten Präsapiensformen entstanden. Im wie am Nordmeer sonnenarmen, feuchten Klima tropischer Regenwälder ist es auch bei ihnen zu helleren Prägungen und abweichenden Körperformen gekommen. Das Klima war
aber nicht hart, die Lebensnot nicht übermäßig groß. Der Kleinwuchs bot im Wald Selektionsvorteile. Die Depigmentation mit ihren Flanken-Eigenschaften ist gleich-
sam auf halbem Wege stehengeblieben. Es sind jene gelbhäutigen, oft schlitzäugi-
gen Zwergvölker entstanden, vereinfacht mit dem Sammelnamen ›Buschmänner‹
umrissen. Solche Gruppen sind auf ihren Streifzügen bis Asien gelangt und haben
sich dort in ebenfalls umweltbedingter Isolierung zu den Mongoloiden entwickelt. Frühzeitige Mischungen haben auch dort zu Unterrassen geführt. Jedenfalls liegt
die Auffächerung des Menschenstammes in die drei Hauptrassen noch so kurz zurück, daß alle drei untereinander fruchtbar sind, während dies zwischen den heute leben-
den Hominiden und Pongiden nicht mehr der Fall zu sein scheint. Diese Aufspaltung des gemeinsamen Stammes liegt dafür mit 20 bis 30 Millionen Jahren schon zu weit zurück.
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Abb. 1: Entstehungs- und Kerngebiet der Europiden im Nordseeraum, etwa um 40 000 bis 30 000 v. d. Z. (punktiert). Die von Eis bedeckten Flächen (schraffiert).

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